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Kriminalität

26-Jährige: Wegen "vorsätzlichen Vollrausches" vor Gericht

Eine 26-Jährige muss sich demnächst wegen "vorsätzlichen Vollrausches" vor dem Amtsgericht Winsen verantworten. Das teilte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag mit.

Winsen. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg wirft der Frau vor, soviel Alkohol getrunken zu haben, dass sie bei einer Messung des Atems auf 2,92 Promille kam. Die Frau war verletzt und volltrunken auf einer Straße in Winsen gefunden worden.

Als sie Selbstmordabsichten äußerte, wurde die 26-Jährige in ein Klinikum gebracht. Weil sie sich massiv wehrte, mussten Polizisten den Transport begleiten. Die Frau widersetzte sich gegen die Beamten nach Angaben des Gerichts mit Tritten und Schlägen. Auch soll sie versucht haben, einem der Polizisten die Pistole aus dem Holster zu reißen.

Bei einer Verurteilung wegen "vorsätzlichen Vollrausches" nach Paragraf 323a des Strafgesetzbuches droht eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren. Solche Verurteilungen gebe es nicht sehr häufig, sagte die Sprecherin. Andernfalls könnte die Frau auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt werden. Der Fall soll am 6. Oktober verhandelt werden.

dpa


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