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Brände

24-Jähriger nach Brandstiftungen als Helfer im Einsatz

Im Verfahren gegen einen 24-Jährigen wegen einer Serie von Brandstiftungen im Wendland hat der Angeklagte die ihm zur Last gelegten sechs Taten gestanden. Er habe aus beruflicher Frustration gehandelt, versuchte der in einem Heim aufgewachsene junge Mann am Mittwoch sein Handeln vor dem Landgericht Lüneburg zu begründen.

Lüneburg/Dannenberg. Als freiwilliger Rettungshelfer habe er bei Einsätzen nach den Bränden die Anerkennung und Aufmerksamkeit bekommen, die ihm als Altenpfleger versagt geblieben seien, sagte er am ersten Prozesstag.

In fünf Fällen war der aus Mecklenburg-Vorpommern stammende Angeklagte anschließend als Helfer dabei. Ihm wird vorgeworfen, im vergangenen Sommer vier unbewohnte Häuser und zwei Scheunen im Landkreis Lüchow-Dannenberg angesteckt zu haben. Menschen wurden dabei nicht verletzt, doch soll ein Sachschaden in Millionenhöhe entstanden sein. Bereits am 9. Februar soll das Urteil fallen.

dpa


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