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Kriminalität

21-Jähriger nach lebensbedrohlicher Messerattacke in Haft

Nach einer Messerattacke in Hildesheim, bei der ein 26 Jahre alter Mann lebensgefährlich verletzt wurde, hat das Amtsgericht Hildesheim einen zweiten Haftbefehl erlassen.

Hildesheim. Ein 21-Jähriger sitze wegen gemeinschaftlichen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft Hildesheim am Dienstag mit. Gegen einen 16-Jährigen, der das Opfer mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt haben soll, war bereits in der vergangenen Woche Haftbefehl erlassen worden.

Das Duo soll den 26-Jährigen in der Nacht zum 30. Juli in Hildesheim auf einer Straße zusammengeschlagen haben. Während der 16-Jährige auf den bereits am Boden liegenden Mann eingestochen habe, habe der 21-Jährige weiter auf ihn eingeschlagen und -getreten, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Erst als Zeugen eingriffen, ließen sie von dem Opfer ab und flüchteten. Der 16-Jährige hat die Tat gestanden, aber von Notwehr gesprochen. Der 21-Jährige macht keine Angaben zur Sache. Der durch Stiche in Bauch und Rücken getroffene 26-Jährige musste mit einer Notoperation gerettet werden.

dpa


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