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Das Blaulicht eines Funkstreifenwagens.

Das Blaulicht eines Funkstreifenwagens. © Jens Wolf/Archiv

Kriminalität

18-Jähriger soll Altenheimbewohnerin umgebracht haben

In einem Altenheim in der Grafschaft Bentheim soll ein junger Mann eine 87 Jahre alte Frau umgebracht haben. Der 18-Jährige kam wegen des Verdachts auf Totschlag in Untersuchungshaft, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Alexander Retemeyer, am Sonntag.

Neuenhaus. Warum der junge Mann die alte Dame in der Seniorenresidenz in Neuenhaus umbrachte, ist noch völlig unklar. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, kannten sich die beiden nicht. Nach Informationen der "Grafschafter Nachrichten" bewohnte die 87-Jährige mit ihrem Ehemann ein Doppelzimmer im ersten Obergeschoss des Altenheims. Der 18-Jähriger Tatverdächtige wurde nach kurzer Flucht gefasst.

Das Personal des Altenheims fand die leblose Frau. "Es wurde starke Gewalt auf sie ausgeübt, alles war voll Blut", sagte der Staatsanwalt. Der 18-Jährige mutmaßliche Täter wurde von einem Mitarbeiter der Heimes im Flur entdeckt, als der Altenpfleger in der Nacht zum Samstag gegen 4 Uhr einen Rundgang durch das Haus machte.

"Nach jetzigem Ermittlungsstand gibt es keine Beziehung zwischen Täter und Opfer", sagte Staatsanwalt Retemeyer. Was der junge Mann in dem Altenheim wollte, sei noch nicht bekannt. Der Leichnam der 87-Jährigen sollte obduziert werden.

dpa


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