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Arbeitsmarkt

128 000 Menschen pendeln täglich zur Arbeit nach Bremen

Die Arbeitnehmerkammer Bremen sieht eine zunehmende Abwanderung von sozialversicherungspflichtig Beschäftigen ins Umland. Täglich pendelten rund 128 000 Menschen zum Arbeiten ins Land Bremen.

Bremen. Damit würden vier von zehn Arbeitsplätzen von Nicht-Bremern besetzt, teilte die Kammer am Freitag in Bremen mit. Seit 2010 habe sich die Pendlerzahl absolut um 7000, seit 2000 sogar um 17 000 erhöht.

Die zunehmende Abwanderung ins Umland bedeute, dass Bremen und Bremerhaven ein erheblicher Anteil der Steuern entgehe, die im Land erwirtschaftet würden, sagte der Hauptgeschäftsführer der Kammer, Ingo Schierenbeck, mit Blick auf das seit 1970 geltende Wohnortprinzip bei der Einkommenssteuer. "Die Frage lautet nun, wie es Bremen künftig gelingen kann, auch als Wohnstandort attraktiver zu werden für junge Familien."

Laut Arbeitnehmerkammer liegt der Anteil der Einpendler an den 256 173 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Stadt Bremen bei 42,5 Prozent. Die meisten Arbeitnehmer pendelten aus Niedersachsen ein (85 Prozent). In Bremerhaven liegt die Einpendlerquote bei 46,6 Prozent. Dort sind 50 241 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

dpa


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