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Polizei

12 Prozent des Polizeinachwuchses hat Migrationshintergrund

Rund 12 Prozent der angehenden Polizeibeamten in Niedersachsen haben ausländische Wurzeln - vor allem der Frauenanteil steigt. Wie die Polizeiakademie Niedersachsen in Nienburg mitteilte, hatten von den im April eingestellten 275 Kommissaranwärtern 11,9 Prozent einen Migrationshintergrund.

Nienburg. Von den 932 im vergangenen Oktober eingestellten Nachwuchskräften hatten 12,2 Prozent ausländische Wurzeln.

Der Anteil der Frauen unter den neu eingestellten Kräften mit Migrationshintergrund erhöhte sich von rund 13 Prozent in 2015 auf knapp 19 Prozent in 2016. Ziel der Polizei ist es seit längerem, den Anteil von Beamten mit Migrationshintergrund zu erhöhen, der zuletzt bei rund vier Prozent lag.

Rund 20 Prozent der Bewerber bei der Polizeiakademie haben inzwischen ausländische Wurzeln. Im Bewerbungsverfahren scheitern die Kandidaten - egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund - am häufigsten am Auswahltest (25 Prozent). Größte Hürde beim Auswahltest ist die Sprachfähigkeit und Rechtschreibung, mehr als 80 Prozent der gescheiterten Bewerber hatten hier in den vergangenen beiden Jahren keine ausreichende Leistung. 20 Prozent rasselten beim Medizincheck durch, 5 Prozent im Interview und 2 bis 3 Prozent beim Sporttest.

Seit der Einführung eines Diktats stieg die Zahl der beim Auswahltest Gescheiterten spürbar an - auf den Migrantenanteil beim Nachwuchs hat das nach Einschätzung der Polizeiakademie aber keinen Einfluss.

dpa


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