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100 000 Euro vom Autodach bleiben verschwunden

Die Hoffnung eines Hildesheimers, seinen vom Autodach gerutschten Briefumschlag mit 100 000 Euro wieder zu bekommen, haben sich zerschlagen. Bei der Polizei sei kein einziger Hinweis auf den Verbleib des Geldes eingegangen, sagte ein Sprecher am Montag.

Hildesheim. Die Beamten hatten am Freitag über das ebenso kuriose wie teure Missgeschick des 56-Jährigen berichtet und an den Finder appelliert, das Geld abzugeben.

Der Hildesheimer hatte 100 000 Euro, die er zur Bank bringen wollte, vor Antritt der Fahrt auf dem Autodach abgelegt, weil er noch andere Dinge ins Fahrzeug laden wollte. Dann vergaß er das Geld und verlor es während einer Fahrt durch die Hildesheimer Innenstadt. Seither ist der Geldumschlag verschwunden. Auch eine von dem Pechvogel ausgesetzte Belohnung in Höhe von 10 000 Euro habe daran nichts ändern können, sagte der Polizeisprecher.

Der Hildesheimer hatte das Geld ursprünglich von seinem eigenen Konto abgehoben, weil er dachte, es sei bei ihm zuhause besser aufgehoben als bei der Bank. So viel Geld in Eigenregie zu verwahren, sei nicht ohne Risiko, sagte dazu der Finanzexperte und Honorarberater bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen, Stefan Adam. Man müsse einen Tresor anschaffen und die Hausratversicherung anpassen. Und wer später auf die Idee komme, das Geld bei einer Bank wieder einzuzahlen, sehe sich möglicherweise mit dem Vorwurf der Geldwäsche konfrontiert. "Denn die Banken sind sehr skeptisch bei hohen Bareinzahlungen."

dpa


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