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Atommüllendlager Asse II

Im Atommülllager Asse hat es einem Zeitungsbericht zufolge vor knapp 30 Jahren einen Unfall mit einem Fass radioaktiver Flüssigkeiten gegeben.

Archivbild

Drei Tage nach der Besetzung eines Braunschweiger Feldes von Gegnern der Gentechnik hat die Polizei die Aktion beendet. Wie ein Polizeisprecher in der Nacht zum Dienstag sagte, waren rund 40 Beamte sowie Feuerwehrleute mit technischen Geräten im Einsatz, um das Feld zu räumen.

Niedersachsens Landtagsopposition wird aller Wahrscheinlichkeit nach bald einen Untersuchungsausschuss einsetzen, der sich mit den Vorkommnissen und Pannen im Salzbergwerk Asse bei Wolfenbüttel befassen soll, das seit 42 Jahren als Atommüllgrube dient.

„Inzwischen ist es schon so, dass in der Fußgängerzone radelnde Menschen absteigen, wenn sie uns sehen“, sagt Hans-Peter Lober (68). Und Horst Bründer (66) ergänzt: „Wir müssen sie gar nicht mehr darauf aufmerksam machen, dass in der Fußgängerzone radeln verboten ist“.

Im maroden Atommüll-Lager Asse bei Remlingen im Kreis Wolfenbüttel hat es einem Medienbericht zufolge am 10. September 1980 offenbar einen Unfall mit einem Fass radioaktiver Flüssigkeit gegeben.

Mit den Pannen im Atommülllager Asse wird sich voraussichtlich ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags befassen.

Die Vorsitzenden der norddeutschen SPD-Landesverbände befürworten besondere staatliche Hilfen für die Werften. „Es wäre möglich, Bundeswehraufträge für Korvetten oder Fregatten vorzuziehen.“

Erste Auslandsreise

Die erste Auslandsreise mit Firmenvertretern führt Niedersachsens neuen Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) nach Indien.

Der Förderturm des Salzbergwerks Asse II und jetzigen Atommüll-Endlager in Remlingen.

Einbetonierte Tierkadaver und Arsen in der Asse liefern nach Ansicht von Umweltstaatssekretär Stefan Birkner (FDP) keinen Grund, einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Niedersachsen einzurichten.

Molau tritt zurück
Andreas Molau spricht beim NPD-Parteitag in Hannover.

Der stellvertretende Vorsitzende der NPD in Niedersachsen, Andreas Molau, hat sein Amt niedergelegt. Dies teilte der ehemalige Waldorf-Lehrer am Freitag mit. Auch vom Amt als Vorsitzender des NPD-Unterbezirks Braunschweig trete er zurück.

Tonnen mit radioaktiven Müll liegen im Bergwerk Asse.

Im niedersächsischen Landtag erhöht sich der Druck auf die SPD-Fraktion, der Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Atommülllager Asse zuzustimmen.

Faesser mit leicht radioaktivem Atommuell werden in Remlingen (Kreis Wolfenbuettel) im ehemaligen Bergwerk und heutigen Atommuell-Endlager in eine Einlagerungskammer gekippt (Foto undatiert). Im Stollen lagern neben radioaktiven Abfaellen auch Arsen, Quecksilber und andere giftige Metalle.

Auch die Bundeswehr hat radioaktive Altlasten im Atommülllager Asse entsorgt. Es handele sich dabei beispielsweise um Leuchtfarben, Armaturen und Kompasse mit radiumhaltigen Leuchtziffern.

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