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Elke Twesten spricht während einer Pressekonferenz.

Elke Twesten spricht während einer Pressekonferenz. © Holger Hollemann/Archiv

Parteien

Twesten wollte Landesfrauenbeauftragte in Bremen werden

Die niedersächsische Landtagsabgeordnete Elke Twesten hat sich vor ihrem Wechsel von den Grünen zur CDU als Landesfrauenbeauftragte in Bremen beworben, den Posten aber nicht bekommen.

Bremen. "Die Aufgabe hätte sehr gut zu mir gepasst", sagte Twesten der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag. Am Ende fiel die Wahl jedoch auf eine andere Kandidatin. Auf die Frage, ob eine Zusage für den Job einen Wechsel zur CDU verhindert hätte, antwortete Twesten: "Das ist rein spekulativ."

Nach einem Bericht des "Weser-Kurier" war Twesten Ende April zu einer Vorstellungsrunde von zehn Bewerberinnen in Bremen eingeladen gewesen. Die Findungskommission unter Leitung von Bremens Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) hatte sich am Ende für die parteilose Bettina Wilhelm ausgesprochen, die in den vergangenen acht Jahren Erste Bürgermeisterin von Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg war. Details zum Verfahren wollten ein Sprecher des Sozialressorts nicht nennen.

"Es war klar, dass ich mir Gedanken um meine eigene berufliche Zukunft machen muss", begründete Twesten ihre Bewerbung. Die Grünen hatten die Abgeordnete bei der ursprünglich für Januar geplanten Landtagswahl nicht mehr aufgestellt.

Es sei ein normaler Vorgang, dass sich eine Abgeordnete, deren Mandat zu Ende gehe, nach möglichen alternativen Arbeitsplätzen umsehe, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Helge Limburg. Twestens Wechsel hatte der rot-grünen Landesregierung ihre Mehrheit von einer Stimme im Landtag gekostet.

dpa


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