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Das Tui-Logo vor einem Standort der Firma.

Das Tui-Logo vor einem Standort der Firma. © Philipp von Ditfurth/Archiv

Luftverkehr

Tui-Konzern an Planungen für Air-Berlin-Zukunft beteiligt

Nach dem Insolvenzantrag von Air Berlin muss sich der weltgrößte Reisekonzern Tui wieder Gedanken um seine Tochter Tuifly machen. "Wir sind involviert in die aktuellen Planungen und begleiten sie konstruktiv", sagte ein Tui-Sprecher am Dienstag.

Hannover/Berlin. Tuifly hat 14 Boeing-Jets samt Personal an die Air-Berlin-Tochter Niki vermietet. Umgekehrt schickt der Tui-Konzern einen Teil seiner Kunden in Flugzeugen des Air-Berlin-Konzerns auf Reisen. Dieser Anteil ist aber dem Vernehmen nach in den vergangenen Jahren geschrumpft. "Drei Viertel der Kunden von Tui Deutschland fliegen mit unserer eigenen Airline in den Urlaub", sagte der Sprecher.

Die Beförderung der Tui-Kunden bei Air Berlin sieht der Veranstalter derzeit nicht in Gefahr. Zum einen ist für Niki, die für Air Berlin die typischen Urlaubsziele anfliegt, derzeit kein Insolvenzantrag geplant. Zum anderen soll ein Überbrückungskredit des Bundes dafür sorgen, dass der Flugbetrieb von Air Berlin vorerst weitergeht. Zu weiteren Überlegungen äußerte sich der Tui-Sprecher mit Verweis auf die laufenden Gespräche nicht.

Tui hatte sich wegen der Schieflage von Air Berlin schon im vergangenen Herbst um eine Lösung bemüht. Dazu sollte die komplette Fluglinie Tuifly in einem neuen Ferienflieger-Bündnis mit Niki aufgehen. Der Deal, bei dem Air Berlin Großaktionärin Etihad eine zentrale Rolle spielen sollte, platzte jedoch Anfang Juni.

dpa


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