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Der ehemalige Bundes-Umweltminister Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen).

Der ehemalige Bundes-Umweltminister Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen). © A. Arnold/Archiv

Regierung

Trittin: Ex-Grüne Twesten treibt Schindluder

Grünen-Politiker Jürgen Trittin hat die niedersächsische Landtagsabgeordnete Elke Twesten scharf angegriffen und der CDU Stimmenkauf unterstellt. "Elke Twesten hat mit den Stimmen der Bürgerinnen und Bürger für die Grünen Schindluder getrieben", sagte der niedersächsische Bundestagsabgeordnete und frühere Bundesminister am Freitag.

Berlin/Hannover. Das sei "menschlich und politisch enttäuschend" und verfälsche den Wählerwillen. Twesten hatte am Freitag angekündigt, die Grünen-Fraktion im Landtag zu verlassen und zur CDU zu wechseln - das kostet die rot-grüne Koalition ihre knappe Mehrheit.

Die Union habe "mit dem Instrument des Stimmenkaufs dieses Verhalten gefördert, gestützt und begünstigt", sagte Trittin, dessen Wahlkreis Göttingen im Südosten Niedersachsens liegt. "Das hat zwar bei der Union Niedersachsen traurige Tradition - erinnert aber eher an brasilianische Verhältnisse." 1976 war der CDU-Politiker Ernst Albrecht als Oppositionskandidat überraschend zum Ministerpräsidenten gewählt worden, weil er auch Stimmen der SPD-FDP-Koalition bekommen hatte.

Trittin sprach sich dafür aus, so schnell wie möglich neu zu Wählen, um Klarheit zu schaffen. "Wir Grünen werden in einem geschlossenen Wahlkampf klar machen, dass es gilt, grüne Erfolge vor einem schwarz-gelben Rollback zu verteidigen", sagte er.

dpa


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