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Der «Transrapid 09» wird abtransportiert. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv

Der «Transrapid 09» wird abtransportiert. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv

Bahn

Transrapid auf seiner letzten Fahrt von Lathen nach Nortrup

Der letzte in Deutschland gebaute Transrapid ist auf dem Weg zu seiner Endstation im niedersächsischen Nortrup. Drei je 25 Meter lange und rund 40 Tonnen schwere Teilsektionen des Magnetschwebezuges verließen am späten Mittwochabend auf Spezial-Tiefladern das Gelände der ehemaligen Transrapid-Versuchsanlage Emsland (TVE) in Lathen.

Lathen. Der Schwertransport-Konvoi wird gesondert gesichert.

Im rund 60 Kilometer entfernten Nortrup wird der 2007 gebaute Transrapid der Baureihe 09 (TR09) nach etwa vier bis fünf Stunden Fahrt am Donnerstagfrüh auf dem Firmengelände der Fleischwarenfabrik Kemper erwartet, die den Zug in November 2016 für 200 001 Euro ersteigerte. Das Unternehmen gehört den Nachfahren Hermann Kempers, der als Transrapid-Erfinder gilt.

Kemper-Geschäftsführer Wolfgang Kühnl (36) ist ein Urenkel Kempers. Er will den insgesamt 75 Meter langen rot-weißen Zug unter anderem als Museums- und Konferenzfläche nutzen. "Natürlich freut es uns, dass der Transrapid jetzt dahin wieder zurückkommt, wo alles begann", so Kühnl. "Das zeigt auch ein bisschen, dass traditionelle Wurstproduktion und Hochtechnologie sich nicht unbedingt ausschließen."

dpa


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