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Kriminalität

Tierschützer zeigen Ferkelzuchtbetrieb an

Wegen mutmaßlich tierschutzwidrigem Töten von Ferkeln hat ein Tierschutzverein Anzeige gegen einen Betrieb im niedersächsischen Landkreis Rotenburg erstattet.

Oldenburg. Eine schriftliche Strafanzeige gegen einen Betrieb, der in Zeven eine Schweinezucht betreibt, sei eingegangen, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg am Donnerstag mit. Die Anzeige werde derzeit geprüft.

Aktivisten des Vereins Deutsches Tierschutzbüro hatten nach eigenen Angaben heimlich über sechs Monate Videoaufnahmen in den Ställen der Zuchtsauen gemacht. Auf den Aufnahmen sei zu sehen, dass kranke Ferkel nicht tierärztlich versorgt, sondern totgeschlagen wurden, teilte Jan Pfeifer, Vorsitzender des Vereins mit. Die Aufnahmen wurden von RTL Stern TV verbreitet.

In einer Stellungnahme teilte der beschuldigte Betrieb der Deutschen Presse-Agentur mit, die Vorwürfe zur Art und Weise der Nottötung von Ferkeln sehr ernst zu nehmen. "Die Aufnahmen zeigen eine Mitarbeiterin, die Nottötungen von nicht lebensfähig geborenen Ferkeln in einer nicht tierschutzgerechten Weise vornimmt, indem sie diese auf den Boden schlägt", heißt es in dem Schreiben. "Wegen dieses Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und der damit verbundenen Verletzung des Anstellungsvertrages der Mitarbeiterin haben wir bereits arbeitsrechtliche Schritte ergriffen." Wesentliche weitere Behauptungen, die der TV-Bericht erhebe, seien jedoch falsch.

dpa


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