Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen ThyssenKrupp ist nicht zur Krisenrunde gekommen
Nachrichten Niedersachsen ThyssenKrupp ist nicht zur Krisenrunde gekommen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:45 07.09.2017
Unternehmenszentrale des Stahlkonzerns ThyssenKrupp. Quelle: Oliver Berg/Archiv
Hannover

Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) und Gewerkschafter sowie Betriebsräte kritisierten anschließend die Haltung des Konzerns, der seine Teilnahme an der Krisenrunde abgesagt hatte. Das Gespräch sei nicht zustande gekommen, weil ThyssenKrupp nicht über Alternativen zur Standortschließung sprechen wollte, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) am Donnerstag.

Der Konzern hatte vergangene Woche überraschend angekündigt, den Emder Standort auf der ehemaligen Traditionswerft Nordseewerke zu schließen. Die 220 Beschäftigten der ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) sollten Arbeitsplatzangebote für andere Standorte wie Hamburg oder Kiel bekommen. TKMS-Geschäftsführer Rolf Wirtz hatte die Umstrukturierung mit dem verschärften Wettbewerbsdruck bei steigender Nachfrage nach Marineschiffen begründet.

Lies will seine Kritik über den Umgang direkt an den ThyssenKrupp-Vorstand richten und auf ein neues Gespräch dringen. "Wir müssen wieder an einen Tisch und darüber reden, wie Alternativen aussehen können", sagte Lies. Dazu wollten Betriebsrat und Gewerkschaft in den kommenden Tagen ein Konzept aufstellen. Es sei wichtig, die hoch qualifizierten Beschäftigten in Emden, aber auch im Unternehmen zu halten.

Die Emder Betriebsratsvorsitzende Amke Wilts-Heuse kritisierte es als kurzsichtig, wenn der Konzern Fachkräfte auf die Straße setzen wolle. Dadurch könnte es Probleme bei der Abwicklung von neuen Schiffbau-Aufträgen geben. "Wir kämpfen auf jeden Fall weiter, aufgeben ist keine Option", sagte sie.

dpa

Ein 14 Jahre alter Radfahrer ist bei einem Verkehrsunfall in Osnabrück schwer verletzt worden. Der Jugendliche fuhr am Donnerstagmittag auf einem Radweg in der Innenstadt und bog links auf eine Straße ab, teilte die Polizei mit.

07.09.2017

Im Nahverkehr von Hannover dürfen die Fahrgäste in Zukunft von Kameras aufgezeichnet werden. Das hat das niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg am Donnerstag entschieden.

07.09.2017

Ein 27 Jahre alte Mann ist bei einem Sturz von einem Balkon in Hannover tödlich verletzt worden. Er fiel etwa zehn Meter in die Tiefe, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

07.09.2017