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Ein Auto weicht automatisch einer Figur aus. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Ein Auto weicht automatisch einer Figur aus. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Verkehr

Testring für autonomes Fahren nimmt Gestalt an

Die Vorbereitungen für den in Niedersachsen geplanten Testring für autonomes Fahren zwischen Hannover, Braunschweig und Salzgitter kommen voran. Die Vertragspartner, Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) und Karsten Lemmer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Braunschweig (DLR), sowie die Industriepartner unterzeichnen am Dienstag eine entsprechende Vereinbarung.

Hannover. Damit soll die erste Ausbaustufe ab 2018 in Betrieb gehen. Bei maximalem Ausbau wird die Streckenlänge rund 280 Kilometer betragen, wie das Wirtschafts- und Verkehrsministerium mitteilte.

Beim autonomen Fahren wird das Auto nicht vom Fahrer, sondern von Computern gesteuert, Sensoren und Kameras erfassen dafür die Umgebung und verarbeiten die Daten. Außerdem wird auf die Vernetzung der Wagen gesetzt: Autos tauschen sich mit anderen Autos, mit Ampeln und anderen Infrastruktursignalen aus.

Das Ministerium beteiligt sich mit bis zu 2,5 Millionen Euro, erwartet werden insgesamt Kosten von fünf Millionen Euro für den Ausbau des Testfeldes. Sicherheitsrisiken für andere Fahrer sieht das Ministerium nicht, weil immer Fahrer in den betreffenden Autos sein sollen. Das Testdreieck soll Teile der A2, A7, A39 und A391 umfassen, außerdem einen Abschnitt der Bundesstraße 3 im Raum Hannover sowie der B243 im Raum Hildesheim.

dpa


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