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Niedersachsen Terrorverdächtiger Salafist war vorher Neonazi
Nachrichten Niedersachsen Terrorverdächtiger Salafist war vorher Neonazi
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16:03 27.02.2017
Northeim

Die für die Ermittlungen zuständige Generalstaatsanwaltschaft in Celle wollte die Angaben zunächst nicht kommentieren.

Der terrorverdächtige Sascha L. war in der vergangenen Woche in Untersuchungshaft genommen worden. Bei ihm wurden Utensilien zum Bau einer ferngezündeten Sprengsatzes gefunden. Nach Polizeiangaben gab der 26-Jährige in seiner Vernehmung zu, dass er damit Polizisten oder Soldaten in einen Hinterhalt locken und in die Luft sprengen wollte.

Der in Deutschland geborene Mann war nach dpa-Informationen vor zweieinhalb Jahren aus Berlin nach Northeim gezogen. Der arbeitslose Mann hatte in der südniedersächsischen Kleinstadt ein eher unauffälliges Leben geführt. Er lebte von Sozialleistungen und bewohnte ein Ein-Zimmer-Appartement. Durch Straftaten sei er der Polizei nicht aufgefallen, hieß es. Wie die Fahnder auf seine Spur gekommen sind, wurde bisher nicht bekannt.

Die Polizei prüft derzeit unter anderem, ob Sascha L. Verbindungen zu anderen radikalen Islamisten hatte. Die Ermittlungen werden nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft noch längere Zeit dauern.

dpa

Ausgerechnet in die Gesäßtasche einer Polizistin hat ein Antanzdieb in Hannover seine Finger wandern lassen - und ist prompt festgenommen worden. Mit einem anderen Zivilfahnder hatte die Beamtin zuvor beobachtet, wie der Dieb auf der Straße einen 59-Jährigen umarmt und nach Wertgegenständen abgetastet hatte, während ein Komplize den Mann ablenkte, teilte die Polizei am Montag mit.

27.02.2017

Der Flughafen Bremen muss an zwei Stellen Bodenbereiche sanieren, die nach Feuerwehrübungen mit Löschschaumresten verseucht sind. Wie der Flughafen am Montag mitteilte, sind die Verunreinigungen auf dem südlichen Vorfeld und auf dem Feuerwehrübungsplatz auf Löschschaum zurückzuführen, der bis 2003 bei Übungen eingesetzt wurde und der perfluoierte Tenside (PFT) enthielt.

27.02.2017

Volkswagen hat einem Mitglied der Wolfsburger Islamistenzelle zu Recht gekündigt. Wie das Arbeitsgericht Braunschweig am Montag urteilte, sei dem Autobauer eine Weiterbeschäftigung des 30-Jährigen nicht zumutbar, das Vertrauensverhältnis sei zerrüttet.

27.02.2017