Navigation:
Beschlagnahmte Gegenstände liegen in Göttingen auf einem Tisch. Foto: Swen Pförtner/Archiv

Beschlagnahmte Gegenstände liegen in Göttingen auf einem Tisch. Foto: Swen Pförtner/Archiv

Extremismus

Terrorverdächtige aus Göttingen bleiben in Abschiebehaft

Die beiden vor einem Monat in Göttingen unter Terrorverdacht festgenommenen Männer bleiben vorerst in Abschiebehaft. Wann das Bundesverwaltungsgericht (BVG) darüber entscheidet, ob die beiden Deutschland verlassen müssen, sei noch nicht absehbar, teilte eine Gerichtssprecherin mit.

Göttingen. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hatte die Abschiebung der beiden Männer angeordnet. Der 27 Jahre alte algerische und der 22-jährige nigerianische Staatsangehörige hatten dagegen Rechtsmittel beim BVG eingelegt.

Die Männer, die zur radikal-islamischen Szene gehören, waren am 9. Februar bei einer Großrazzia festgenommen worden. Bei ihnen wurden scharf gemachte Waffen, Munition und Flaggen der Terrororganisation IS beschlagnahmt.

Die Polizei hatte die Aktion damit begründet, dass die Männer einen Terroranschlag geplant hätten. Die Generalstaatsanwaltschaft Celle leitete aber kein Strafverfahren ein, weil die beiden noch keine konkrete Tat beschlossen hätten. Nach Einschätzung des Innenministerium geht von den Männern aber weiterhin eine terroristische Gefahr aus, deswegen sollen sie abgeschoben werden.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Martin Schulz kritisiert die aggressive Rhetorik der CDU. Sollte in der Politik ein anderer Umgang herrschen?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie