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Tanz

"Tanz Bremen" erforscht kulturelle Identität und Herkunft

Alle zwei Jahre bietet das Festival "Tanz Bremen" Gastspiele internationaler Choreographen. Mit der eigenwilligen Interpretation von Igor Strawinskys Ballettmusik "Le Sacre du Printemps" (Frühlingsopfer) wurde es am Freitagabend eröffnet.

Bremen. "Tanz Bremen" setzt sich mit Identität und kultureller Vielfalt auseinander. "Tanz Bremen will anregen und aufregen", sagte Festivalleiterin Sabine Gehm am Eröffnungsabend.

Zu den internationalen Gästen zählt Kader Attou, ein Franzose mit algerischen Wurzeln. Seine Premiere "Opus 14" erforscht am Sonntag das Gefühl von Gemeinschaft und die Angst vor Ausgrenzung. Die senegalesische Choreographin Germaine Acogny setzt sich am Donnerstag in ihrer Solo-Performance mit der koloniale Vergangenheit und der Rolle ihrer Großmutter, einer Voodoo-Priesterin, auseinander.

Motor des seit 1989 stattfindenden Festivals für zeitgenössischen Tanz ist - neben den internationalen Gastspielen - die Bremer Szene. Diesmal mit dabei das Tanzkollektiv Bremen, das in der Inszenierung "Resonanzkörper" in einen Dialog mit den Musikern des Ensembles New Babyöon tritt.

dpa


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