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Ein Schild mit der Aufschrift "Asse ll".

Ein Schild mit der Aufschrift "Asse ll".© Ole Spata/Archiv

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Suche nach Zwischenlager für Asse-Müll weiterhin eingestellt

Die Suche nach einem Zwischenlager für den Asse-Müll liegt auch nach klärenden Gesprächen zwischen den Konfliktparteien auf Eis. "Es war nicht Thema des Treffens", sagte eine Sprecherin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) am Montag.

Salzgitter. Vertreter der Behörde hatten Ende vergangener Woche mit der Asse-2-Begleitgruppe beraten, um an ihrer Zusammenarbeit zu feilen.

In der Asse lagern 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Werden sie geborgen - nach derzeitigem Planungsstand frühestens 2033 - sollen die Fässer zunächst in ein Zwischenlager kommen. Allerdings wird nach Angaben des BfS seit Sommer 2014 nicht mehr nach einer solchen Lagerstätte gesucht.

Der Grund sind Querelen zwischen dem BfS und der Begleitgruppe, die die Interessen der Region und der Bürger vertreten soll. Unter anderem bevorzugt das BfS ein Zwischenlager in der Nähe der Asse (Landkreis Wolfenbüttel), die Begleitgruppe fordert eine Ausdehnung der zu untersuchenden Gebiete.

Nun hatte man sich an einen Tisch gesetzt, um den gegenseitigen Umgang neu abzustecken. "Die beteiligten Akteure diskutieren dabei unter anderem Lösungsansätze, wie künftig auch bei unterschiedlichen Auffassungen zeitnah, möglichst gemeinsam getragene Entscheidungen gefällt werden können", teilte eine Vertreterin der Begleitgruppe mit. Um inhaltliche Fragen ist es laut BfS dabei aber nicht gegangen. Ein weiteres Mediationsgespräch sei in sechs Monaten geplant.

dpa


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