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Verteidigung

Stürme verzögern Kontingentwechsel bei "Atlantic Resolve"

Die Tropenstürme im Süden der USA verzögern auch den ersten Kontingentwechsel einer Panzerbrigade im Rahmen der US-Operation "Atlantic Resolve" in Mittel- und Osteuropa.

Wiesbaden/Bremerhaven. Wetterbedingt könnten noch keine exakten Daten für die logistische Großoperation genannt werden, sagte ein Sprecher der US-Army in Wiesbaden auf Anfrage. Die Schiffe werden in Beaumont beladen, das in dem von Unwettern betroffenen US-Bundesstaat Texas liegt.

Fest stehe aber, dass einer der Großfrachter wieder in Bremerhaven abgewickelt wird. Zwei der insgesamt drei Schiffe sollen in Danzig in Polen entladen werden. Für die Überfahrt von Texas nach Bremerhaven werden rund zwei Wochen veranschlagt. Es könnte sein, dass das Schiff am Wochenende der Bundestagswahl am 24. September in der Seestadt anlegt.

Für die Unterstützung von deutscher Seite ist die Streitkräftebasis der Bundeswehr zuständig. Bei der Operation "Atlantic Resolve" soll nach neun Monaten die "Iron Brigade" planmäßig abgezogen und durch eine neue Brigade komplett ersetzt werden. Es geht diesmal um die Entsendung und auch die Rückführung der Einheiten. Ursprünglich war dafür ein Zeitfenster vom 4. September bis 1. Oktober im Gespräch.

Im Januar waren über Bremerhaven knapp 90 Panzer, zahlreiche Lkw, Container, Anhänger und schweres Gerät der 3. Brigade der 4. US-Infanteriedivision von Colorado verlegt worden. Die Brigade hat eine Stärke von rund 4000 Soldaten.

dpa


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