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Niedersachsen Studie: Große Unterschiede bei Asyl-Anerkennung
Nachrichten Niedersachsen Studie: Große Unterschiede bei Asyl-Anerkennung
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07:45 28.03.2017
Ein Flüchtling hält eine Aufenthaltsgestattung in den Händen. Quelle: Arne Dedert/Archiv
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Konstanz

Es gebe zum Teil erhebliche Differenzen, obwohl mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eine Bundesbehörde darüber entscheide, sagte der Politikwissenschaftler und Autor der Studie, Gerald Schneider.

Spitzenreiter mit Anerkennungsquoten von 69 beziehungsweise 55,7 Prozent in den Jahren 2010 bis 2015 sind demnach das Saarland und Bremen. Berlin und Sachsen hätten dagegen Quoten von 24,6 und 26,9 Prozent gehabt, heißt es in der Studie weiter.

Mitarbeiter des BAMF nähmen in ihren Entscheidungen, ob sie einen Antrag anerkennen oder nicht, Rücksicht auf "Befindlichkeiten" in ihrem jeweiligen Bundesland, sagte Schneider. So würden etwa nach fremdenfeindlichen Übergriffen in einem Land im Folgejahr dort weniger Anträge anerkannt.

dpa

Eine Mutter mit zwei Kindern ist am frühen Montagabend in Peine vor eine Rangierlok gelaufen. Bei dem Unfall wurden sowohl die 35-Jährige als auch ein einjähriges Kind im Kinderwagen und ein zweijähriges Kind verletzt.

28.03.2017

Die Reste von chemischen Waffen in der Lüneburger Heide aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg werden die zuständigen Behörden noch Jahre beschäftigen. Das betrifft nicht nur die Folgen eines Unglücks mit C-Waffen im Jahre 1919 bei Munster, sondern auch den sogenannten Dethlinger Teich nur wenige Kilometer südlich.

28.03.2017

In Norddeutschland ist im vergangenen Jahr nur knapp die Hälfte aller geplanten Abschiebungen tatsächlich erfolgt. Von 9430 geplanten Ausweisungen fanden 4803 nicht statt, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Dienstag) unter Verweis auf Zahlen der Innenbehörden von Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

28.03.2017
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