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Zur Gedenkstätte kommen jährlich ca. 160 000 Besucher.

Zur Gedenkstätte kommen jährlich ca. 160 000 Besucher. © Jens Wolf/Archiv

Gedenkstätten

Studenten entwickeln neues Ausstellungskonzept für Marienborn

Magdeburger Studenten haben ein neues Ausstellungskonzept für die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn erarbeitet. Verschiedene Rundgänge über das Areal des ehemals größten deutsch-deutschen Grenzübergangs an der Autobahn 2 bei Helmstedt werden dabei ergänzt durch Videos, die Geschichte erlebbar machen sollen, wie die Hochschule Magdeburg-Stendal am Freitag mitteilte.

Marienborn. Gezeigt werde nicht nur die Sicht der Transitreisenden, sondern auch die der DDR-Grenzer. Die Videoszenen, die etwa die Durchsuchung eines Autos zeigen, basierten auf Interviews, die Historiker mit Zeitzeugen geführt hätten. Es hieß weiter, Gedenkstättenleiter Sascha Möbius wolle das neue Ausstellungskonzept unbedingt umsetzen.

In Marienborn bekommen Besucher auch 25 Jahre nach der Wende noch ein recht authentisches Bild vom Grenzübergang. Ein Dach aus Wellplastik, unter dem die Reisenden abgefertigt wurden, ist ebenso erhalten wie Kontrolltürme und riesige Lichtmasten. Eine Dauerausstellung informiert über die geschichtliche Entwicklung. Jährlich kommen rund 160 000 Besucher nach Marienborn.

dpa


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