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Werden Niedersachsens Wälder genug geschützt?

Werden Niedersachsens Wälder genug geschützt? © J. Stratenschulte/Archiv

Umwelt

Streit um Niedersachsens Buchenwälder

Zwischen der Umweltschutzorganisation Greenpeace und den Niedersächsischen Landesforsten (NLF) ist ein Streit über die Buchenwälder des Landes entbrannt. Greenpeace fordert einen Abholzungsstopp aller Buchen, die älter als 140 Jahre alt sind, um deren Schwund einzudämmen.

Hannover. Nach Zahlen der Niedersächsischen Landesforsten (NLF) hat sich jedoch die Fläche der Buchenwälder mit einem Alter von über 160 Jahren seit 1990 verdoppelt.

Greenpeace warf der Organisation am Montag bei der Vorstellung eines Gutachtens zum Buchenwald Geheimhaltung und Fehlinterpretation von Zahlen vor. "Wir erhalten keinen Einblick in die Daten der NFL und können diese Zahlen nicht verifizieren", sagte Gesche Jürgens, Greenpeace-Expertin für Wälder und Biodiversität. Sie fordert von der Landesregierung zehn Prozent der öffentlichen Waldflächen unter Naturschutz zu stellen. Derzeit seien es nur vier Prozent.

Um Datenoffenlegung zu öffentlichen Wäldern zu erlangen, hat Greenpeace bereits im Juli Klage beim Verwaltungsgericht in Braunschweig gegen den NLF eingereicht. Der NFL widerspricht den Vorwürfen: "Die Landesforsten haben Greenpeace transparent und umfassend geantwortet", erklärte Dr. Klaus Merker, Präsident der NFL. "Offensichtlich geht es Greenpeace aber vorrangig nicht um eine gemeinsame Weiterentwicklung unserer Buchenwälder, sondern vielmehr um die Fortsetzung ihrer bundesweiten Kampagne."

dpa


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