Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen "Störtebeker" verteilt Brot und Heringe
Nachrichten Niedersachsen "Störtebeker" verteilt Brot und Heringe
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:37 16.03.2015
Die Aktion geht auf die sogenannte Störtebeker-Spende. Quelle: Carmen Jaspersen
Verden

Das launige Spektakel erinnert an ein Vermächtnis des legendären Piraten Klaus Störtebeker. Kurz vor seiner Hinrichtung im Jahr 1401 soll er bestimmt haben, dass die Stadt Verden diese Gaben jedes Jahr an Bedürftige, Beamte und Geistliche verschenken soll.

Seit 1602 veranstaltet die Stadt die traditionelle Spende immer am Montag nach Lätare, dem Sonntag drei Wochen vor Ostern. Jeder, der sich rechtzeitig anstelle, erhalte ein Brot und vier bis fünf Heringe, erläuterte Organisatorin Angelika Revermann. Etwa 500 Zuschauer sahen zu, wie die Ehrengäste in weißer Schürze und Handschuhen alles verteilten. Anschließend kamen wie in jedem Jahr 200 geladene Gäste zu einem Festessen mit Fischbüfett zusammen, bei dem die Stadt Spenden für soziale Einrichtungen sammelt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein 20 Jahre alter Betrunkener hat vor den Augen von Beamten an deren Streifenwagen gepinkelt. Die Polizisten seien am frühen Sonntagmorgen von einem Einsatz in Braunschweig zurückgekommen, als sie den Mann sahen, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

16.03.2015

Der renommierte Gehörforscher und Leibniz-Preisträger Prof. Tobias Moser hat in Göttingen ein neues Forschungsinstitut erhalten. Es solle am Samstag von Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne) offiziell eröffnet werden, teilte die Universitätsmedizin am Montag mit.

16.03.2015

Der Vertrag über die Einrichtung eines Erstaufnahmelagers für 600 Flüchtlinge in Osterode am Harz ist noch nicht geschlossen. Es müssten noch Details mit dem privaten Eigentümer der früheren Bundeswehrkaserne ausgehandelt werden, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums in Hannover am Montag.

16.03.2015