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Niedersachsen Spürhunde-Einsatz nach Babyleichen-Fund in Gifhorn
Nachrichten Niedersachsen Spürhunde-Einsatz nach Babyleichen-Fund in Gifhorn
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17:02 06.03.2017
Ein Polizist hält während einer Kontrolle ein Pkw an. Quelle: Philipp Schulze
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Knesebeck

Bei den Ermittlungen nach dem Fund einer Babyleiche im Kreis Gifhorn ist die Polizei bisher nicht entscheidend weiter gekommen. Sowohl die Identität des Jungen als auch die Todesursache des Babys sind weiter unklar, teilte die Polizei mit. Auch Hinweise auf die Mutter gibt es nach Polizeiangaben bisher nicht. "Eine Mordkommission ist eingerichtet", sagte Polizeisprecher Thomas Reuter.

Vom Einsatz speziell ausgebildeter Spürhunde erhofften sich die Ermittler am Montag erste Hinweise. "Wir mussten die Aktion aber ergebnislos abbrechen, weil die Hunde keinerlei Witterung aufgenommen haben", sagte Reuter. Auch eine Durchsuchung angrenzender Waldstücke durch die Bereitschaftspolizei verlief ohne Ergebnis. Mit Hilfe von Flugblättern sucht die Polizei in der Region weiterhin nach Hinweisen von Zeugen.

Teilnehmer einer Frühjahrsputz-Aktion hatten am Samstag die Plastiktüte mit der schon stark verwesten Babyleiche entdeckt. Eine Obduktion in der Medizinischen Hochschule Hannover ergab aufgrund der weit fortgeschritten Verwesung des kleinen Jungen keine brauchbaren Erkenntnisse. Durch eine komplexe Gewebeuntersuchung erhofft sich die Polizei nun, Aufschluss über die Todesursache zu erhalten. "Mit Ergebnissen dieser Untersuchung rechnen wir aber erst in vier Wochen", sagte Reuter. Die Auswertung möglicher DNA-Spuren an der Tüte werde mehrere Tage dauern.

dpa

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