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G20-Gegner schwingen Fahnen aus den Fenstern.

G20-Gegner schwingen Fahnen aus den Fenstern. © Christoph Schmidt

G20

Sonderzug mit hunderten G20-Gegnern mit Verspätung gestartet

Fahrtziel G20-Gipfel in Hamburg: Seit Mittwochabend rollt ein Protestzug durch Deutschland. Allerdings mit großer Verspätung. Nicht alle Reisenden durften in die Waggons steigen.

Basel/Stuttgart/Hamburg. Mit mehr als vierstündiger Verspätung ist am Mittwochabend ein Sonderzug mit hunderten Demonstranten gegen den G20-Gipfel in der Schweiz Richtung Hamburg gestartet. Nach geplanten Zwischenstopps in Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen wird er am Donnestagvormittag in der Hansestadt erwartet. Der Zug war erst gegen 18.30 Uhr in Basel losgefahren. Laut Veranstalterangaben gab es vor der Abfahrt ausgiebige Kontrollen der Bundespolizei.

Die Bundespolizei teilte am Abend mit, dass sie insgesamt 210 Personen kontrolliert und dabei Gasmasken, Mundschutze und Schutzbrillen sichergestellt habe. Insgesamt 33 Personen sei die Einreise verweigert worden. Ein Mann war laut Mitteilung per Haftbefehl von den Schweiter Behörden gesucht worden. Zudem habe es Probleme mit zehn Fahrgästen gegeben, die bereits in dem aus Deutschland kommenden Zug gesessen hätten.

Auf der knapp zwölfstündigen Fahrt von der Schweiz durch Deutschland waren Stopps des "ZuG20" in Kornwestheim (Kreis Ludwigsburg), Heidelberg, Frankfurt am Main, Köln und Dortmund geplant, um weitere Demonstranten einsteigen zu lassen. Die Waggons sollen nach Angaben des Veranstalters Platz für bis zu 1000 Menschen bieten.

"Wir wollen bereits die Zugfahrt in die Hansestadt zu einem politischen Ereignis machen", hatte ein Sprecher des Sonderzuges im Vorfeld mitgeteilt. Ziel sei es, den Protest gegen das Gipfeltreffen "lautstark, vielfältig und entschlossen auf die Straße zu tragen."

dpa


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