Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Serengeti-Park: Auge in Auge mit Weißen Tigern
Nachrichten Niedersachsen Serengeti-Park: Auge in Auge mit Weißen Tigern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:26 29.08.2018
Die weißen Tiger Rene und Rico (vorn-hinten) werden während einer ·Raubtier-Safari" aus einem vergitterten Jeep von einem Ranger im Tigergehege im Serengeti-Park gefüttert. Quelle: dpa
Hodenhagen

Aus nächster Nähe seien die Pranken und acht Zentimeter langen Fangzähne der Raubtiere zu sehen, teilte der Park in der Südheide am Mittwoch mit. Das neue Angebot, bei dem die Gäste den Atem der Tiger spüren, werde sehr gut angenommen. Die Ranger trainierten bereits mit anderen Raubtier-Arten, um in Zukunft verschiedene Touren anbieten zu können.

Parkinhaber und Geschäftsführer Fabrizio Sepe sagte: „Die Population der Menschen wächst rasend schnell und nimmt den Tieren auf der ganzen Welt zunehmend den Lebensraum. Wir sehen es als eine wichtige Aufgabe, unseren Gästen durch die unmittelbare Nähe zu den größten und faszinierendsten Tieren ein tiefes, emotionales Erlebnis zu ermöglichen, das Ihnen hilft ein nachhaltiges Bewusstsein zum Schutz von Tieren und Umwelt zu entwickeln.“ Auf den Safaris werde auch über bedrohte Tiere aufgeklärt.

Grundsätzlich hätten Safari-Parks den Vorteil, dass sie in der Regel über größere Flächen verfügen als städtische Zoos und damit zumindest theoretisch die Möglichkeit haben, den Tieren weitläufige und vielfältig strukturierte Gehege anzubieten, erklärte der Deutsche Tierschutzbund. Die neue Attraktion in Hodenhagen diene aber letztlich nur dem Nervenkitzel der Besucher und stelle für die Tiere keinen Mehrwert dar. Ob es für die Tiere negative Auswirkungen habe, lasse sich aus der Ferne nicht beurteilen.

Von Christina Sticht

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Es ist ein Wert mit Ausnahmecharakter: Im Kreis Harburg hat die Polizei einen 29-Jährigen Fahrradfahrer mit 4,26 Promille im Blut erwischt.

29.08.2018

Der Bund der Steuerzahler in Niedersachsen und Bremen hat sich gegen eine weitere Geldspritze aus Landesmitteln ausgesprochen. Stattdessen sollte schrittweise ein Rückzug des Landes vollzogen werden. Der Steuerzahlerbund widerspricht damit Gewerkschaften und Sparkassen.

29.08.2018

In Niedersachsen sind in den ersten sechs Monaten des Jahres knapp 600 Straftaten rechtsextreme Straftaten registriert worden. Die Zahl ist damit im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

29.08.2018