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Seit Kurti-Abschuss keine nahen Begegnungen mit Wölfen

Dem Wolfsmanagement in Niedersachsen sind seit dem Abschuss des Problemwolfs Kurti keine belegbaren Begegnungen zwischen Wolf und Mensch bekannt, die als auffällig einzustufen sind.

Hannover. Dies gab das Umweltministerium am Mittwoch bekannt. Kurti war im März 2016 bei Bad Fallingbostel im Heidekreis erschossen worden. Das Tier hatte sich wenig scheu gegenüber Menschen gezeigt. Nach Angaben des Umweltministeriums hat es bislang im laufenden Jahr 64 Fälle von Nutztierschäden durch den Wolf gegeben. 55 weitere Verdachtsfälle seien noch in Bearbeitung.

Die CDU will den Wolf künftig in Problemregionen zur Jagd freigeben. Eine Regulierung der Bestände sei unabdingbar, forderte der CDU-Abgeordnete Frank Oesterhelweg am Mittwoch im niedersächsischen Landtag. Mit Blick auf die gerissenen Tiere von Schäfern und Landwirten meinte er: "Sie degradieren diese Menschen zu Futterproduzenten für den Wolf." Auch der FDP-Fraktionsvize Stefan Birkner forderte, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) hielt der Opposition Panikmache vor und verwies auf die Gesetzeslage, die den Wolf unter besonderen Schutz stelle.

dpa


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