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Ein Rettungskreuzer fährt auf der Nordsee. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Ein Rettungskreuzer fährt auf der Nordsee. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Schifffahrt

Seenotretter präsentieren ihr Können und neue Schiffe

Seenotretter haben am Sonntag an der Küste in Norddeutschland einen Einblick in ihren oft gefährlichen Job gegeben. Tausende Besucher kamen zu Schiffsbesichtigungen und Rettungsvorführungen.

Wilhelmshaven. Großer Andrang herrschte nach Angaben eines Sprechers in Cuxhaven, wo der jüngste Seenotrettungskreuzer "Anneliese Kramer" lag. In Wilhelmshaven konnten die Besucher unter anderem Rettungsübungen im Hafenbecken verfolgen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 30 Seenotrettungsstationen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Traditionell findet der Tag der Seenotretter am letzten Sonntag im Juli statt und dient der Demonstration der Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Retter. Das Programm in den Stützpunkten von Borkum im Westen bis Ueckermünde im Osten reicht von Besichtigungen der Rettungskreuzer und Regatten bis hin zu Rettungsübungen mit Hubschraubern.

2016 wurden DGzRS zufolge 677 Menschen aus Seenot gerettet. Die Gesellschaft bekommt keine öffentlichen Mittel und finanziert sich nach eigenen Angaben allein aus Spenden. Mehr als 800 der insgesamt rund 1000 Retter sind Freiwillige.

In Laboe an der Kieler Förde (Schleswig-Holstein) war der Seenotrettungskreuzer "Berlin" zu besichtigen. Außerdem gab es Gäste-Rundfahrten. In Zingst in Mecklenburg-Vorpommern gab es bereits am Samstagabend eine Lichterfahrt. Auch die Station in Neustadt in Holstein zählte dem Sprecher zufolge schon am Samstag 600 Besucher.

dpa


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