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Niedersachsen Schwere Gewitter verursachen große Schäden in Hannover
Nachrichten Niedersachsen Schwere Gewitter verursachen große Schäden in Hannover
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15:44 08.07.2017
Symbolfoto  Quelle: dpa
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Vechta - 

 Ein schweres Unwetter hat in Teilen von Nordwest-Niedersachsen große Schäden verursacht. Im nördlichen Emsland und im nördlichen Kreis Vechta sorgten am Freitagabend heftige Gewitter mit Starkregen und Sturmböen für einen Dauereinsatz der Feuerwehren. Am Samstag liefen noch die Aufräumarbeiten, einige Straßen waren zum Teil noch gesperrt, wie ein Sprecher der Polizei in Vechta sagte. Die Sachschäden waren hoch, aber verletzt wurde niemand. Auch in der Region Hannover war die Feuerwehr im Einsatz: In Isernhagen liefen nach Unwetter mit Starkregen Keller voll Wasser. Die Wassermassen drückten Kanaldeckel auf die Straßen.

 

„Die Schäden sind massiv, aber die Höhe lässt sich noch nicht überblicken“, sagte ein Sprecher der Polizei in Vechta am Samstag. Häuser, Scheunen und Autos wurden durch umgestürzte Bäume beschädigt. Ersten Schätzungen zufolge könnte der Schaden in die Millionen Euro gehen. Auch die Ernte könnte betroffen sein, sagte ein Sprecher der Polizeileitstelle in Oldenburg. Mais- und Weizenfelder waren nach dem Sturm platt gelegt. Dicke Eichenbäume hielten dem Sturm nicht stand und stürzten um.

 

Die Feuerwehr im nördlichen Emsland musste auch Einsatzkräfte aus dem benachbarten ostfriesischen Landkreis Leer zu Hilfe rufen. „Unsere Leeraner Kräfte haben in Bockhorst 38 Bäume von der Straße oder Kronen aus den Bäumen geholt, die herunter gekommen sind“, sagte der Sprecher der Feuerwehr im Landkreis Leer, Dominik Janßen. Im Kreis Leer habe es hingegen keinen einzigen Einsatz wegen des Sturms gegeben.

 

Feuerwehrleute mussten überall Straßen freischneiden, wurden aber auch von Kräften des Technischen Hilfswerks unterstützt. „Einige Bäume lagen auch auf Häusern drauf, da sind wir aber nicht dran gegangen“, sagte der Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Nordhümmling, Holger Fennen. Einsturzgefahr habe nicht bestanden.

 

Für die schweren Schäden seien Windböen verantwortlich, die mit mindestens 100 Kilometern pro Stunde übers Land gerast seien, sagte der Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes, Josef Kantuzer. „Es waren Böen mit der Windstärke zehn, die können auch einen belaubten Baum, der gute Angriffsfläche bietet, umlegen“, sagte er. Ursache seien lokal begrenzte Gewitter gewesen, die auch Starkregen mit sich brachten.

 

Für den Rest des Wochenendes sei nicht mit Unwettern zu rechnen. Für Montag sei in Niedersachsen aber Regen angesagt. Mit welchen Mengen zu rechnen sei, stehe aber noch nicht fest, sagte Kantuzer.

Von dpa

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