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Terrorismus

Schüler aus Georgsmarienhütte erlebten Anschlag mit

Schüler aus der Nähe von Osnabrück mussten den Anschlag in Barcelona hautnah miterleben. Jugendliche des Gymnasiums Oesede in Georgsmarienhütte seien am Donnerstag in ihrer freien Zeit auf "Las Ramblas" unterwegs gewesen, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ) unter Berufung auf den Schulleiter berichtete.

Georgsmarienhütte. Als plötzlich ein Lieferwagen auf die Promenade fuhr, haben sich die Schüler in einem Café in Sicherheit gebracht.

Dass sich die kleine Schülergruppe während des Anschlags in der Nähe befunden hat, bestätigte die Sprecherin der Landesschulbehörde, Bianca Schöneich, der dpa. Niemand sei verletzt worden, sagte Schöneich. Schulleiter Ulrich Schimke sagte der Zeitung, Schüler und Lehrer standen während der gesamten Zeit des Anschlags in Kontakt. "Das waren für alle natürlich aufregende und belastende Stunden. Aber wenigstens hatten wir schnell Gewissheit, dass allen nichts passiert ist", zitiert ihn die Zeitung.

Ein Problem für die Schüler sei gewesen, nach dem Angriff wieder zu dem Hotel nahe des Fußballstadions Camp Nou zurückzukommen: "Die Metro hatte den Betrieb eingestellt, und es war äußerst schwierig, überhaupt ein Taxi zu bekommen", beschrieb Schimke. Die Erleichterung sei sehr groß gewesen, als die Gruppe gegen 22 Uhr wieder zurück war. Am Freitagabend wurden die 52 Schüler und 7 Lehrer wie ursprünglich geplant nach fünf Tagen wieder zu Hause in Niedersachsen erwartet.

Ein Attentäter war am Donnerstag in Barcelona mit einem Lieferwagen in die Fußgängerzone der Promenade "Las Ramblas" gefahren. 14 Menschen starben, etwa 100 weitere wurden verletzt. Dem Auswärtigen Amt zufolge sind 13 Deutsche teils lebensgefährlich verletzt worden.

dpa


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