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Gerhard Schröder am Abend in Hannover.

Gerhard Schröder am Abend in Hannover. © Peter Steffen

Energie

Schröder nennt Rosneft-Debatte nur Wahlkampf

Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) sieht die Debatte um sein geplantes Engagement beim russischen Ölkonzern Rosneft als Teil des Bundestagswahlkampfs. "Die letzte Woche im Wahlkampf in Deutschland hatte ich den Eindruck, es geht nur noch um die Frage, welchen Job ich mache", sagte Schröder am Donnerstag bei einer Diskussionsveranstaltung in Hannover.

Hannover. Schröders Wahl in den Rosneft-Aufsichtsrat ist für den 29. September geplant. Das Engagement war bei Union und Opposition auf Kritik gestoßen, auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hatte sich von Schröders Plänen distanziert.

Schröder begründete seine Entscheidung erneut damit, dass Rosneft auch bei der Energieversorgung Deutschlands eine wichtige Rolle spiele. Er sei von BP, Glencore und Katar gebeten worden, Mitglied des Aufsichtsrats zu werden. Schröder ließ weiter offen, ob er den Vorsitz des Aufsichtsrats übernehmen wird, wie russische Medien berichtet hatten. Gegen Rosneft wurden wegen der russischen Beteiligung am Krieg in der Ostukraine 2014 EU-Sanktionen verhängt.

dpa


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