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Schloss Museum zeigt "Kostbarkeiten aus Sand und Asche"

Wer im 18. Jahrhundert im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel etwas auf sich hielt, der besaß eines der prunkvollen Produkte aus den Glashütten der Region. Das Schloss Museum Wolfenbüttel präsentiert rund 500 dieser Gläser, Kelche und Pokale von Samstag an in der Sonderausstellung "Kostbarkeiten aus Sand und Asche".

Wolfenbüttel. "Ein Großteil dieser dünnwandigen Barock-Gläser ist aufwendig aus privaten Sammlungen zusammengetragen und wird erstmals der Öffentlichkeit gezeigt", sagte Sandra Donner, Leiterin des Schloss Museums in Wolfenbüttel am Freitag.

Der Auftrag, eine landesherrliche Glasmanufaktur zu bauen, kam vom Herzog Carl I. im Dezember 1743 und war Teil einer wirtschaftlichen Offensive für das Herzogtum. Der Herzog verfolgte das Ziel, den ökonomisch schwachen Weserdistrikt zu stärken und die bisher ungenutzten Holzvorräte zur Produktion von Luxuswaren zu verwenden. Die Fürstenberger Porzellanmanufaktur und die Glashütte Schornborn lösten Venedig als Hauptlieferant der kostbaren Prestigeobjekte an den Braunschweiger Hof ab. "In den sieben Ausstellungsräumen bekommen Besucher einen schönen Eindruck dieser fast vergessenen Glaskunstwerke, die heute sicher einen Wert im hohen sechsstelligen Bereich haben", sagte Donner.

dpa


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