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Region hannover

SPD will 1. September als neuen Feiertag

Ein Antrag der SPD in der Region Hannover könnte für ganz Niedersachsen Wirkung zeigen: Es geht um die Einführung eines neuen Feiertages.

Hannover.  Niedersachsens SPD diskutiert die Einführung eines weiteren Feiertags. Aus der Region Hannover kommt der Antrag, den 1. September als „Antikriegstag“ arbeitsfrei zu machen.

„Im Vorstand der Landtagsfraktion wird eine Debatte über einen Feiertag geführt“, sagte SPD-Landesgeschäftsführer Georg Brockmeyer Sonntag der NP. Es sei aber noch nicht entschieden, ob sich die Fraktion dafür einsetzen werde. Außerdem müsse noch diskutiert werden, ob es einen zusätzlichen weltlichen oder kirchlichen Feiertag geben könnte.

Brockmeyer verweist außerdem auf Überlegungen der SPD in Bremen und Schleswig-Holstein, einen zusätzlichen Feiertag einzuführen. Möglicherweise könne das in ganz Norddeutschland gemeinsam geschen. „Wir würden uns da gern in eine Norddeutsche Phalanx einreihen.“

Die SPD in der Region Hannover ist schon einen Schritt weiter. Ein Parteitag des Unterbezirks beschloss am Sonnabend mit großer Mehrheit, eine entsprechende Aufforderung an Partei und Landtagsfraktion. Ziel ist, den 1. September als „Antikriegstag“ zum arbeitsfreien Gedenktag zu machen. Der Antrag stammt vom SPD-Ortsverein Oststadt-Zoo. Vorsitzender Michael Sandow: „Weltweit und auch in unserer Gesellschaft wird der Frieden nicht mehr genügend geschätzt.“

Die niedersächsischen Grünen unterstützen die Idee. Bei der CDU gibt es Überlegungen, den Reformationstag wieder einzuführen.

Von Dirk Altwig


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