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Niedersachsen SPD fordert mehr Medizin-Studienplätze
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16:51 27.09.2010
Die Landtags-SPD fordert mehr Medizin-Studienplätze.   Quelle: Dillenberg
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Hannover. Andernfalls müssten Schulabgänger in Niedersachsen einen Notendurchschnitt von theoretisch 0,6 vorlegen, um überhaupt Chancen auf einen Medizin-Studienplatz zu haben, sagte die Hochschulexpertin der SPD-Fraktion, Gabriele Andretta.

Im kommenden Jahr verlassen wegen der Verkürzung der Zeit bis zur Hochschulreife auf zwölf Jahre ausnahmsweise zwei Jahrgänge die Schulen - die Schüler, die noch 13 Jahre auf dem Gymnasium waren und die, die erstmals nur 12 Jahre brauchten. Wegen der doppelten Anzahl der Abiturienten wurde in vielen Unifächern die Zahl der Studienplätze aufgestockt, in der Medizin allerdings nicht.

Aus dem Wissenschaftsministerium in Hannover hieß es dazu, selbst wenn die Zahl der Medizin-Studienplätze für Erstsemester aufgestockt würden, gebe es im Praxisteil des Studiums nicht automatisch genügend Plätze für die angehenden Mediziner an Krankenhäusern. Eine Aufstockung der Plätze sei außerdem nur dann sinnvoll, wenn alle Bundesländer mitziehen würden, sagte ein Ministeriumssprecher. „Wir haben noch keinen Ärzte-Versorgungsmangel in Niedersachsen. Es gibt keinen generellen Medizinermangel, sondern allenfalls örtliche und fachliche Engpässe“, betonte der Sprecher.

In Niedersachsen gibt es zwei medizinische Fakultäten in Hannover und in Göttingen. Nach Ministeriumsangaben gab es im Wintersemester 2008/2009 dort 710 Erstsemester und 5158 Studierende insgesamt. dpa

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