Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen SPD-Landeschef Duin tritt ab
Nachrichten Niedersachsen SPD-Landeschef Duin tritt ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:38 29.01.2010
SPD-Landeschef Garrelt Duin kandidiert nicht wieder für das Amt des Landesvorsitzenden. Quelle: Dröse (Archiv)
Anzeige

Hannover. Der niedersächsische SPD-Vorsitzende Garrelt Duin (41) hat seinen Rückzug aus der Landespolitik verkündet. Er wolle den Weg für einen Neustart an der Spitze der Niedersachsen-SPD frei machen, teilte er in einer Erklärung an Parteifreunde am Freitag mit. Beim Landesparteitag im Mai werde er nicht wieder für den Parteivorsitz kandidieren. Der Ostfriese Duin wurde bisher als Herausforderer von Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) für die nächste Landtagswahl 2013 gehandelt - diese Ambitionen enden nun mit seinem Rückzug.

Ein personeller Neuanfang biete die Chance, „das Negative der Vergangenheit hinter sich zu lassen und gleichzeitig in den entscheidenden Fragen der Zukunft neue Kraft zu schöpfen“, schrieb Duin. Als Landesvorsitzender ohne Landtagsmandat habe ihm die erforderliche Präsenz gefehlt, um den Aufgaben so gerecht zu werden, wie die Partei es erwarte. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben als Bundestagsabgeordneter konzentrieren. Duin führt den niedersächsischen Landesverband seit fünf Jahren.

CDU-Landeschef David McAllister rechnet nun mit einem stärkeren Linkskurs der Sozialdemokraten. Duin sei innerhalb des SPD- Landesverbandes „der letzte prominente Gegner“ von SPD-Bündnissen gewesen, sagte McAllister der Deutschen Presse-Agentur

lni

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Anti-Atom-Initiativen haben für den 6. Februar eine Demonstration gegen den Atomtransport plutoniumhaltiger Brennelemente zum Atomkraftwerk Grohnde in Hameln geplant. Erwartet werden um die 100 Teilnehmer.

29.01.2010

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, mehr Menschen mit Migrationshintergrund in Spitzenämter zu berufen. Dies gehöre zu den Bedingungen, um „Parallelgesellschaften und soziale Unruhen wie in Frankreich“ zu verhindern, sagte Wulff der „Berliner Zeitung“ vom Freitag.

29.01.2010

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) will die umstrittenen Routinekontrollen vor Moscheen abschaffen. Seit 2003 können Muslime auf dem Weg zum Freitagsgebet ohne konkreten Verdacht einer Kontrolle unterzogen werden.

29.01.2010
Anzeige