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Cornelia Rundt (SPD).

Cornelia Rundt (SPD). © Sebastian Gollnow/Archiv

Kriminalität

Rundt: Geringe Quote von Verstößen im Maßregelvollzug

Trotz mehrerer Pannen in jüngster Zeit funktioniert der Maßregelvollzug in Niedersachsen nach Ansicht von Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) "überaus erfolgreich".

Hannover. Dies belege die insgesamt geringe Zahl von Vorkommnissen, sagte Rundt am Donnerstag im Landtag. Im Maßregelvollzug werden psychisch kranke oder suchtkranke Menschen untergebracht, die Straftaten verübt haben, vom Gericht aber als nicht voll schuldfähig eingestuft wurden und deswegen in Therapie sollen.

Jährlich gebe es im Maßregelvollzug zwischen 35 000 und 40 000 Lockerungen im Vollzug. Dabei gebe es nur 0,1 bis 0,2 Prozent Verstöße, sagte die Ministerin. Im vergangenen Jahr seien 15 Menschen aus niedersächsischen Maßregelvollzugsanstalten entwichen. Weitere 40 seien von Freigängen nicht zurückgekehrt. Die Zahl der sogenannten aktiven Entweichungen sei die niedrigste seit 2010, hieß es aus dem Sozialministerium.

In den vergangenen Wochen war besonders der Maßregelvollzug in Bad Rehburg unter Druck geraten. Ein von dort geflohener Straftäter wurde fünf Tage nach seiner Flucht gefasst. Zuvor war die Klinik von der Polizei durchsucht worden, weil in einem anderen Fall Akten zu einem Mordprozess nicht ausgehändigt worden waren. Der leitende Arzt und Vollzugsleiter in Bad Rehburg wurde mittlerweile freigestellt.

dpa


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