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Wissenschaft

Roboter misst Sauerstoffgehalt im arktischen Meeresboden

Nach 60 Wochen am Grund der arktischen Tiefsee haben Forscher den Unterwasserroboter "Tramper" geborgen. Es sei der erste Langzeiteinsatz eines Kettenfahrzeugs unter dem arktischen Meereis gewesen, teilte das Alfred-Wegener-Institut (AWI) am Mittwoch in Bremerhaven mit.

Bremerhaven. Die ersten 24 Wochen habe der Roboter wie geplant den Sauerstoffgehalt an verschiedenen Orten gemessen. Wegen einer blockierten Kette musste er ab Januar jedoch an derselben Stelle verweilen.

Nachdem der Roboter aus einer Tiefe von mehr als 2400 Metern aufgestiegen war, zogen ihn die AWI-Experten mit einem Schlauchboot zum Forschungseisbrecher "Polarstern". Ein Kran hievte ihn an Deck. "Die ersten 24 Wochen zeigen spannende Daten, die wir nun weiter auswerten werden", sagte der Biogeochemiker Frank Wenzhöfer. Die Forscher könnten dadurch Erkenntnisse über den Sauerstoffgehalt im arktischen Meeresboden von Juli bis Dezember gewinnen.

Die Expeditionsteilnehmer wollen nun die defekte Kette von "Tramper" reparieren. Ausgestattet mit neuen Batterien und Sensoren soll der Roboter dann wieder in die Tiefsee zurückkehren, um diesmal Daten über ein gesamtes Jahr zu sammeln.

dpa


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