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Die Statue Justizia.

Die Statue Justizia. © Peter Steffen/Archiv

Urteile

Richterbund: Bewertung schwerer Verkehrsunfälle ändert sich

Bei der juristischen Aufarbeitung tödlicher Verkehrsunfälle gibt es aus Sicht des Deutschen Richterbundes eine neue Entwicklung. "Früher hat man fast alle Fälle wegen fahrlässiger Tötung geführt", sagte der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Jens Gnisa, der Deutschen Presse-Agentur.

Bremen/Berlin. "Das ist natürlich ein niedrigerer Strafrahmen als wenn ich Vorsatz annehme." Inzwischen schaue die Rechtssprechung bei schweren Unfällen genauer hin, ob es Indizien für ein vorsätzliches Handeln gebe. "Die Entwicklung ist neu, ein Grundsatzurteil steht aus."

Am Freitag wird in Bremen ein Urteil gegen einen 28-jährigen Autofahrer erwartet, dem die Staatsanwaltschaft versuchten Totschlag vorwirft. Laut Anklage ist der Mann im Juni 2016 in Bremen mit seinem Wagen über eine rote Ampel gefahren und hat dabei ein 13-jähriges Kind lebensgefährlich verletzt. Der Angeklagte soll das blutende Kind kurz angesehen haben und dann geflüchtet sein.

dpa


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