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Auszeichnungen

"Reporter ohne Grenzen" mit Friedenspreis gewürdigt

Der Göttinger Friedenspreis 2017 ist am Samstag an das Netzwerk "Reporter ohne Grenzen" und das Magazin für die Frauen Syriens "Saiedet Souria" verliehen worden.

Göttingen. Gewürdigt werde der couragierte und engagierte publizistische Einsatz der Preisträger und die verlässliche Berichterstattung aus Krisen- und Konfliktgebieten, heißt es in der Begründung der Jury.

"Reporter ohne Grenzen" dokumentiert Verstöße gegen die Presse- und Informationsfreiheit und alarmiert die Öffentlichkeit, wenn Journalisten in Gefahr sind. Das Magazin "Saiedet Souria" befasst sich mit der Rolle der Frau im Islam. Es behandelt Themen wie Kinder- und Zwangsheirat, Vergewaltigung und Ehrenmorde.

Die oft lebensgefährliche Arbeit der Preisträger trage dazu bei, dass die Öffentlichkeit authentische Informationen erhalte und sich ein objektives Bild über die oft unübersichtliche Situation in Krisen- und Kriegsregionen machen könne, schreibt die Jury.

Der Friedenspreis wird von der Stiftung Roland Röhl an Personen oder Gruppen verliehen, die sich durch wissenschaftliche Arbeit oder praktischen Einsatz um den Frieden besonders verdient gemacht haben. Die mit 3000 Euro dotierte Auszeichnung erinnert an den 1997 verstorbenen Göttinger Wissenschaftsjournalisten Roland Röhl. Frühere Preisträger waren unter anderem Egon Bahr und Hans Küng.

dpa


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