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Ein Blaulicht leuchtet.

Ein Blaulicht leuchtet. © Friso Gentsch/Archiv

Extremismus

Rechter "Freundeskreis": 13 000 Einsatzstunden bei Polizei

Eine kleine rechtsextreme Gruppe hält die Polizei in Südniedersachsen seit Monaten auf Trab. Bei mehr als 50 Versammlungen des sogenannten "Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen" gab es Polizeieinsätze, dabei leisteten im Schnitt jeweils gut 120 Beamte zusammen mehr als 13 000 Arbeitsstunden, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Göttingen der Deutschen Presse-Agentur.

Göttingen. Legt man die vom niedersächsischen Finanzministerium festgelegten theoretischen Personalkosten zugrunde, hätten diese Einsätze zusammen mehr als 380 000 Euro gekostet. Da die Polizisten Beamte sind, wären die Kosten aber auch ohne die Einsätze entstanden.

Der 2015 gegründete fremden- und ausländerfeindliche "Freundeskreis" veranstaltet in Göttingen und Umgebung regelmäßig sogenannte Mahnwachen und andere Propaganda-Aktionen. Am Rande der Veranstaltungen kam es wiederholt zu Gewalt und Zusammenstößen mit linken Gegendemonstranten.

Ende Februar war die Polizei mit einer Razzia gegen die vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppe vorgegangen. Dabei wurden auch diverse Waffen sichergestellt. Mitglieder des "Freundeskreis" stehen im Verdacht, eine bewaffnete Gruppe gebildet zu haben. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dazu sind noch nicht abgeschlossen.

dpa


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