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Eine Statue der Justitia.

Eine Statue der Justitia. © David Ebener/Archiv

Terrorismus

Prozess gegen Islamisten aus Northeim beginnt im September

Ein Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat aus dem südniedersächsischen Northeim kommt vom 20. September an wegen Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags auf Polizisten vor Gericht.

Braunschweig. Er muss sich vor der Staatsschutzkammer des Landgerichts Braunschweig verantworten.

Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, wird der 26-jährige Sascha L. wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat sowie wegen unerlaubten Umgangs mit explosiven Stoffen angeklagt. Drei weitere Männer, die ihn bei seinem Vorhaben unterstützt haben sollen, sind ebenfalls angeklagt.

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Celle wollte Sascha L. Polizisten in eine selbstgebaute Sprengfalle locken. Die Materialien für einen fernzündbaren Sprengsatz habe er sich bereits beschafft gehabt und einen solchen Sprengsatz zweimal erfolgreich in Northeim getestet. Als alternatives Anschlagsziel soll er Bundeswehrsoldaten ins Visier genommen haben.

Sascha L. wurde im Februar in seiner Wohnung in Northeim festgenommen. Damals fand die Polizei unter anderem die hochexplosive Chemikalie Acetonperoxid, außerdem weitere für den Bau von Sprengsätzen benötigte Chemikalien und elektronische Bauteile zur Herstellung einer Fernzündung für einen Sprengsatz. Die drei mitangeklagten Männer wurden im April und Mai festgesetzt. Die Kammer hat 14 Verhandlungstage bis Ende September anberaumt und etwa 30 Zeugen und Sachverständige geladen.

dpa


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