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Prostituierte im Streit um Portemonnaie erwürgt: Prozess

Weil er eine Prostituierte im Streit um seine gestohlen geglaubte Geldbörse erwürgt haben soll, muss sich ein 45-Jähriger seit Dienstag wegen Totschlags vor dem Landgericht Hildesheim verantworten.

Hildesheim. Über seinen Verteidiger bestritt der Angeklagte zu Prozessbeginn die Tat und ließ erklären, er sei unschuldig. Die 40 Jahre alte Prostituierte war Anfang November tot in ihrem Wohnwagen an der Bundesstraße zwischen Hildesheim und Peine gefunden worden. Der Angeklagte wurde zunächst als Zeuge bei der Suche der Polizei nach Kunden der Frau vernommen. Dabei geriet er in Verdacht und kam Mitte Dezember in Untersuchungshaft.

Laut Anklage hatte der 45-Jährige nach dem Besuch der Prostituierten seine Geldbörse vermisst und vermutet, die Prostituierte habe sie ihm gestohlen. Daraufhin soll er die Frau zur Rede gestellt und den Wohnwagen durchsucht haben. Es entstand ein Streit mit der Frau, die sich zu Unrecht beschuldigt fühlte. Dabei soll der Mann die Prostituierte geschlagen und erwürgt haben. Anschließend stellte er fest, dass er sein Portemonnaie die ganze Zeit bei sich hatte.

dpa


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