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Niedersachsen Primatenzentrum wird 40 Jahre alt: Einblick in Arbeit
Nachrichten Niedersachsen Primatenzentrum wird 40 Jahre alt: Einblick in Arbeit
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09:48 10.09.2017
Schild vor dem Deutschen Primatenzentrum in Göttingen. Quelle: Swen Pförtner
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Göttingen

Der Verein "Ärzte gegen Tierversuche" kritisierte unterdessen, viele Versuche an Affen seien überflüssig oder ließen sich durch alternative Verfahren ersetzen. Der biomedizinischen Teil der Forschung werde in der Ausstellung nicht thematisiert.

Der Ärzteverein hatte die Tierversuche in Göttingen bereits wiederholt als grausam und medizinisch irrelevant bezeichnet. Eine Sprecherin des Primatenzentrums wies die Vorwürfe zurück. Affen würden nur dann für Versuche genutzt, wenn Fragen zur Erforschung bisher unheilbarer Krankheiten nicht mit alternativen Methoden zu beantworten seien.

In dem 1977 gegründeten Primatenzentrum werden rund 1300 Affen unterschiedlicher Arten gehalten. Die zur Leibniz-Gemeinschaft gehörende Einrichtung beschäftigt 400 Mitarbeiter in den Abteilungen Neurowissenschaften, Infektionsforschung und Primatenbiologie. Ein Teil der Wissenschaftler ist auch in Forschungsstationen in Peru, Senegal, Madagaskar und Thailand tätig.

dpa

Ein Fünftel der niedersächsischen Kinder im Vorschulalter hat Sprachstörungen. Das ist das Ergebnis der Schuleingangsuntersuchung 2016, wie das Landesgesundheitsamt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

10.09.2017

Für einen verrückten Weltrekordversuch wollen zahlreiche Menschen heute im ostfriesischen Bensersiel 30 000 bunte Cocktailschirmchen in den Sand stecken. Während des Guinnessbuch-Rekordversuchs sollen Spenden gesammelt werden, die nach Angaben der Tourismusgesellschaft Bensersiel für ein Kinderhospiz in Cuxhaven bestimmt sind.

10.09.2017

Mehrere hundert Menschen haben am Samstag in Lingen (Kreis Emsland) für einen sofortigen und umfassenden Atomausstieg demonstriert. Die Bundesregierung und die Landesregierungen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen müssten endlich handeln und Brennelemente-Exporte an belgische und französische Atomkraftwerke (AKW) stoppen, forderten die Organisatoren der Aktion, zu der 70 Initiativen und Verbände aufgerufen hatten.

09.09.2017
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