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Schild vor dem Deutschen Primatenzentrum in Göttingen.

Schild vor dem Deutschen Primatenzentrum in Göttingen. © Swen Pförtner

Tiere

Primatenzentrum wird 40 Jahre alt: Einblick in Arbeit

Mit einer Ausstellung über seine Arbeit mit Affen feiert das Deutsche Primatenzentrum Göttingen sein 40-jähriges Bestehen. Gezeigt werden von Montag an Beispiele der Forschung aus aller Welt - unter anderem geht es um Makaken in Thailand, Paviane im Senegal und Neuweltaffen am Amazonas.

Göttingen. Der Verein "Ärzte gegen Tierversuche" kritisierte unterdessen, viele Versuche an Affen seien überflüssig oder ließen sich durch alternative Verfahren ersetzen. Der biomedizinischen Teil der Forschung werde in der Ausstellung nicht thematisiert.

Der Ärzteverein hatte die Tierversuche in Göttingen bereits wiederholt als grausam und medizinisch irrelevant bezeichnet. Eine Sprecherin des Primatenzentrums wies die Vorwürfe zurück. Affen würden nur dann für Versuche genutzt, wenn Fragen zur Erforschung bisher unheilbarer Krankheiten nicht mit alternativen Methoden zu beantworten seien.

In dem 1977 gegründeten Primatenzentrum werden rund 1300 Affen unterschiedlicher Arten gehalten. Die zur Leibniz-Gemeinschaft gehörende Einrichtung beschäftigt 400 Mitarbeiter in den Abteilungen Neurowissenschaften, Infektionsforschung und Primatenbiologie. Ein Teil der Wissenschaftler ist auch in Forschungsstationen in Peru, Senegal, Madagaskar und Thailand tätig.

dpa


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