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Der Neubau der Kirche der Willehadi-Kirchengemeinde ist zu sehen.

Der Neubau der Kirche der Willehadi-Kirchengemeinde ist zu sehen. © Holger Hollemann/Archiv

Kriminalität

Prävention sorgt für Rückgang der Jugendkriminalität

Die verstärkten Präventionsanstrengungen der Kommunen tragen in Niedersachsen zu einem deutlichen Rückgang der Kriminalität Minderjähriger bei. Zu dieser Einschätzung kommen der Landespräventionsrat und das Justizministerium in Hannover.

Hannover. Binnen zehn Jahren sank die Jugendkriminalität in Niedersachsen um fast 64 Prozent, wie aus der Kriminalitätsstatistik für 2016 hervorgeht. Das Ministerium will die Präventionsbemühungen deshalb weiter ausbauen.

"Wir haben in Niedersachsen ein flächendeckendes Netz von Präventionsräten, die gute Arbeit leisten, um Jugendliche einzubinden in die Gesellschaft", sagte der Beigeordnete des niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Thorsten Bullerdiek. "Das wird immer wichtiger, wir dürfen keinen verlieren." Für die Städte sei die Prävention allerdings auch eine Geldfrage, sie müssten die nötigen Mittel verfügbar haben, um etwa Streetworker zu bezahlen.

Bezahlt gemacht hat sich eine verbesserte Jugendprävention in Garbsen bei Hannover, wo an diesem Samstag die wiederaufgebaute evangelische Willehadi-Kirche eingeweiht wird. Inmitten einer langen Serie von Brandstiftungen war die Kirche im Sommer 2013 in Flammen aufgegangen, die Gemeinde beklagte einen Millionenschaden. Die Stadt setzte unter anderem wegen der Brandserie Streetworker in dem sozialen Brennpunkt ein, in dem sich Probleme mit jungen Leute häuften. Die Bilanz ist rundweg positiv.

dpa


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