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Einer der Angeklagten, Mohammed A., verdeckt sein Gesicht.

Einer der Angeklagten, Mohammed A., verdeckt sein Gesicht. © Carmen Jaspersen/Archiv

Prozesse

Polizisten im Prozess gegen mutmaßliche Gaffer vernommen

Im Prozess gegen drei mutmaßliche Unfallgaffer hat am Amtsgericht Bremervörde nach mehrfacher Unterbrechung die Beweisaufnahme begonnen. Als erste Zeugen sagten am Donnerstag zwei Polizeibeamte aus, die im Sommer 2015 nach dem Unfall mit zwei Toten in einer Eisdiele in Bremervörde am Einsatz beteiligt waren.

Bremervörde. Einer von ihnen schilderte, wie ihn damals ein Feuerwehrmann informiert habe, dass einer der Angeklagten mit einem Handy Videoaufnahmen vom Unfallort mache und dies trotz Aufforderung nicht einstellen wolle. Er sei daraufhin mit einem Polizeikollegen zu dem Angeklagten gegangen und habe einen Platzverweis durchsetzen wolle. Es folgte ein Sturz und eine Rangelei.

"Unklar bleibt, was da wirklich passiert ist", sagte Lorenz Hünnemeyer, einer drei Verteidiger nach der mehrstündigen Verhandlung. Den 20, 27 und 36 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, bei dem Unfall die Einsatzkräfte massiv behindert und sie zudem bedroht und verletzt zu haben. Die Verhandlung wird am 22. März fortgesetzt.

dpa


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