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Spuckschutz der Polizei.

Spuckschutz der Polizei. © Ingo Wagner/Archiv

Polizei

Polizei: Spuckschutzhaube in Bremen ein Erfolg

Die seit Oktober 2014 in Bremen gegen Spuckattacken eingesetzte Spuckschutzhaube hat sich aus der Sicht von Polizei und Gewerkschaft gut bewährt. Die Zahl der Spuckattacken auf Polizisten sei rückläufig, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bremen, Jochen Kopelke, der dpa.

Bremen. "Es wird weniger gespuckt, weil auch bekannt ist, dass die Polizei ein solches Einsatzmittel hat und es einsetzen darf."

2016 kam die Spuckschutzhaube vom Typ "POL-i-VEIL weiß" 45 Mal zum Einsatz. Im Vorjahr waren es 56 Mal. Bei der Haube handelt es sich um eine dünne, atmungsaktive "Baumwolltüte" mit großem Sichtfenster, die den spuckenden Angreifern über den Kopf gestülpt wird. Die Hauben sollen vor allem eine Ansteckung mit Krankheitserregern verhindern. "Anspucken kann nach Strafgesetzbuch auch eine Körperverletzung sein", sagte Kopelke.

Der Innenausschuss der Bremischen Bürgerschaft befasst sich am Donnerstagnachmittag unter anderem mit einem Evaluierungsbericht. "Der Einsatz der Spuckschutzhaube kann bei allen erfassten Vorgängen als erfolgreich bezeichnet werden", heißt es in dem Bericht der Polizei vom Januar 2017. "Neben dem Schutz vor Spuckattacken schützt die Spuckschutzhaube die Polizeivollzugsbeamten auch vor Beißattacken durch die Beschuldigten/Betroffenen."

dpa


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