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Falsch deklarierte Ware der Betriebe wurde gesperrt.

Falsch deklarierte Ware der Betriebe wurde gesperrt.© Patrick Pleul/Symbol

Niedersachsen

Pferdefleisch-Skandal: Kontrollen in 12 Betrieben

Zwölf Betriebe in Niedersachsen sind direkt von einem niederländischen Großhändler, der Fleisch falsch deklariert haben soll, beliefert worden. Ermittler überprüften nun die betroffenen Betriebe, sagte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums am Freitag in Hannover.

Hannover. Sie befinden sich in den Landkreisen Cloppenburg, Göttingen, Hildesheim, Osnabrück, Stade und Vechta sowie in der Stadt Oldenburg. In allen Fällen handele es sich um weiterverarbeitende Betriebe, Schlachtereien seien nicht betroffen. Die Ware wurde gesperrt.

 Das mit Pferdefleisch gemischte Rindfleisch könnte auch in Fertigprodukten wie Tiefkühlkost oder Suppen verarbeitet worden sein. Wie viel Fleisch insgesamt in die niedersächsischen Unternehmen gegangen ist, können die Behörden noch nicht abschätzen. "Wir haben einen Zeitraum von zwei Jahren und eine große Menge an Fleisch", sagte die Sprecherin.

 Ein niederländischer Großhändler soll nach Angaben der dortigen Behörden schon seit mehr als zwei Jahren Pferdefleisch falsch etikettiert und in 16 EU-Staaten verkauft haben. Nach Angaben des Bundesverbraucherministeriums gibt es derzeit keine Hinweise auf eine mögliche Gesundheitsgefährdung.

dpa


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