Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Patientinnen heimlich gefilmt: Bewährungsstrafe gefordert
Nachrichten Niedersachsen Patientinnen heimlich gefilmt: Bewährungsstrafe gefordert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:42 10.09.2015
Anzeige
Osnabrück

Außerdem solle der 62 Jahre alte Mediziner nach Ansicht der Ankläger eine Geldbuße in Höhe von 100 000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen zahlen, sagte ein Sprecher des Landgerichts Osnabrück.

Auch der Verteidiger habe für eine Bewährungsstrafe plädiert, aber darauf hingewiesen, dass der Angeklagte bereits mehr als 200 000 Euro an die Geschädigten als Schmerzensgeld und für die Anwaltskosten bezahlt habe. Bei einer weiteren Geldauflage sei er wirtschaftlich ruiniert. Der Angeklagte selber entschuldigte sich am Schluss des Prozesses nochmals für seine Taten. Das Urteil soll am kommenden Mittwoch gesprochen werden.

Der Mann soll 72 Patientinnen heimlich bei der Untersuchung mit einer Kugelschreiberkamera gefilmt, sie zum Teil auch sexuell missbraucht haben. Außerdem soll er kinder- und jugendpornografische Bilder und Videos auf seinen Computern gespeichert gehabt haben.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei der Sondersitzung des niedersächsischen Landtags zur Flüchtlingskrise ist die restriktive Asylpolitik von EU-Ländern wie Ungarn angeprangert worden. Sie entspreche nicht der europäischen Wertegemeinschaft, kritisierte die grüne Abgeordnete Miriam Staudte am Donnerstag.

10.09.2015

Die immer schneller steigende Zahl der Flüchtlinge stellt Niedersachsen vor große Herausforderungen. Der Landtag würdigt das hohe ehrenamtliche Engagement der Bevölkerung. Bei der Debatte herrscht seltene Einmütigkeit im Parlament. 

10.09.2015

Ein sieben Jahre alter Junge hat im emsländischen Twist dank seines Fahrradhelms den Zusammenstoß mit einem Auto überlebt. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, radelten am Mittwochnachmittag das Kind und sein Großvater auf einem Radweg.

10.09.2015
Anzeige