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Die Zentrale der Firma Osram in München bei Nacht.

Die Zentrale der Firma Osram in München bei Nacht. © Rene Ruprecht/Archiv

Elektro

Osram-Chef will nach Conti-Deal weiter umbauen

Nach der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Autozulieferer Continental setzt der Beleuchtungshersteller Osram den Konzernumbau fort: Vorstandschef Olaf Berlien prüft "alle Optionen" für das vor allem in den USA schwächelnde Geschäft mit Beleuchtung für Bürogebäude, Fabriken und Straßen. Das kann von Zukauf über die Suche nach einem Partner bis zum Verkauf alles bedeuten, wie Berlien am Dienstag in München sagte.

München. Die Entscheidung solle 2018 fallen. Am Vorabend hatte Osram die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens mit Continental bekanntgegeben. Es soll Scheinwerfer und Sensoren für Autos herstellen.

Beide Firmen sollen an dem neuen Unternehmen Osram Continental GmbH einen Anteil von 50 Prozent bekommen. Das Gemeinschaftsunternehmen soll zum Start 2018 auf einen Umsatz im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Segment kommen. Noch offen sind die bindenden Verträge sowie die kartellrechtlichen Genehmigungen. Osram hatte bereits Mitte Juli mitgeteilt, mit Continental über eine Zusammenarbeit bei digitalen Lichtsystemen zu verhandeln.

dpa


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